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Handerdbohrer

HanderdbohrerEigenschaftenBewertungZum Angebot auf Amazon
ms-point 12850*ms-point 12850+ Starker Motor mit 71 ccm
+ Drei Bohrer bis 300 mm
+ Für 2 Personen gedacht
+ Inklusive Wartungswerkzeuge
Ausstattung: (3,0 / 5)
Bohrerlänge: (5,0 / 5)
Tankvolumen: (5,0 / 5)
Gesamt: (4,5 / 5)
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Fundwerk 100 mm*Fundwerk 100 mm+ 10 cm Spiraldurchmesser
+ Gesamtlänge von 1 Meter
+ Simples Handling
+ Verschiedene Löcher
Ausstattung: (3,0 / 5)
Bohrerlänge: (5,0 / 5)
Bohrlochd.: (3,0 / 5)
Gesamt: (3,5 / 5)
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MWS-Apel 250 mm*MWS-Apel 250 mm+ Handgefertigt
+ Hochwertige Qualität
+ Lagzeiterprobte Produkte
+ Herstellergarantie
Ausstattung: (4,0 / 5)
Bohrerlänge: (5,0 / 5)
Bohrlochd.: (5,0 / 5)
Gesamt: (4,5 / 5)
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rgvertrieb 250 mm*rgvertrieb 250 mm+ 250 mm Durchmesser
+ 112 cm Gesamtlänge
+ 55 cm Quergrifflänge
+ 3,3 cm Rohrdurchmesser
Ausstattung: (4,0 / 5)
Bohrerlänge: (5,0 / 5)
Bohrlochd.: (5,0 / 5)
Gesamt: (4,5 / 5)
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Woodside E150 mm*Woodside E150 mm+ Gesamtlänge von 105 cm
+ Griffbreite von 50 cm
+ Robustes Material
+ Ergonomischer Griff
Ausstattung: (4,0 / 5)
Bohrerlänge: (5,0 / 5)
Bohrlochd.: (4,0 / 5)
Gesamt: (4,5 / 5)
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Handerdbohrer von AtikaBeginnen wir mit dem einfachen Handerdbohrer, einem in der Regel einteiligen Werkzeug in T-Form für das manuelle Bohren von Erdlöchern. Mittels zweier Griffe wird zunächst die Spitze des Erdbohrers in die gewünschte Bohrstelle gedrückt, durch eine ca. 10 cm lange Spitze kann der Handerdbohrer leicht an der Bohrstelle angesetzt und fixiert werden. Mit etwas Kraft und Körpergewicht wird die Spitze bis zum Ansatz des ersten Bohrblattes im Boden versenkt. Jetzt kommt der eigentliche Einsatz des Bohrers, durch das Drehen des T-Griffs gräbt sich der Bohrer Stück für Stück in den Boden. Speziell bei festeren Böden ist das eine recht anspruchsvolle Arbeit, es empfiehlt sich daher den Bohrer von Zeit zu Zeit aus dem Bohrloch zu ziehen und von der ausgegrabenen Erde zu befreien um das weitere Bohren zu erleichtern. Diese Variante ist empfehlenswert für mittelfeste bis lockere Böden, welche nicht zu steinig sein sollten. Bei größeren Steinen im Boden wird man mit diesem Gerät nicht weit kommen, da die eigene Kraft kaum ausreichen wird größere Steine zu brechen oder aus der Erde zu reißen.

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Was ist ein Handerdbohrer überhaupt?

Handbetriebene Geräte, die als Handerdbohrer erworben werden können, werden seit Jahrtausenden verwendet. Allerdings erschien erst im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts eine deutlich verbesserte Werkzeuggeneration. Diese Werkzeuge nutzten moderne Massenproduktionsmaschinen und -verfahren (wie austauschbare Teile) und erhöhte Verfügbarkeiten durch ihr überlegenem Material (Metall statt Holz). Eines der Ergebnisse dieser Revolution umfasste auch eine Reihe von neuen Bohrmaschinen. Diese von Menschen angetriebenen Werkzeuge waren nicht nur eine große Verbesserung gegenüber denen, die vor ihnen erfunden wurden, sondern auch viele Vorteile im Vergleich zu den Bohrmaschinen, die wir heute verwenden, aufwiesen. Für die meiste Zeit der menschlichen Geschichte benötigte es viel Zeit und Aufwand, um ein Loch zu bohren. Das erste Rohbohrwerkzeug war die Ahle, ein scharfer Stein aus Feuerstein, Kupfer oder Knochenpunkt, der an einem Stück Holz befestigt werden konnte. Die Ahle wurde gegen einen Gegenstand gedrückt und dann von Hand gedreht, ähnlich wie ein heutiger Schraubendreher. Eine alternative primitive Methode war die des sogenannten Handbohrers, der auch Wellenbohrer genannt wird. Bei diesem wird ein Stock zwischen den Handflächen gedreht. Schleifmittel wie Sand können gleichzeitig verwendet werden, um diese Bohrmethode effektiver zu machen. Das waren damals und sind auch noch heute sehr arbeitsintensive Aufgaben, vor allem, wenn das zu bohrende Material hart ist, so wie Stein. Besondere Formen des Handerdbohrers sind etwa die Modelle mit Verlängerung, die über ein besseres Handling und einen höheren Wirkungsgrad verfügen, dafür aber auch deutlich teurer sind.

Wann ist ein Handerdbohrer sinnvoll?

Ein Handerdlochbohrer ist geeignet für das Setzen von Zaunpfählen und Pfosten oder auch für die Bepflanzung mit Wurzelstock. Der Durchmesser eines Handerdbohrers liegt zwischen 80mm und 250mm, je größer der Durchmesser sein soll, desto mehr Kraft muss beim Bohren aufgebracht werden. Auch die Bohrspirale selbst spielt dabei eine große Rolle, ein steiles Bohrgewinde mit größerem Abstand zwischen den Bohrklingen erfordert einen höheren Kraftaufwand als ein Bohrer dessen Bohrspirale eher flach ausfällt. Bei letzterem fällt das Bohren zwar leichter, dafür wird aber auch weniger Aushub erzeugt und der Bohrprozess dauert entsprechend länger. Prinzipiell eignen sich Handerdbohrer für Erdlöcher von bis zu 20cm, wer tiefer bohren möchte sollte besser auf einen Erdbohrer mit Antrieb zurückgreifen.

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Vorteile vom Handerdbohrer

  • Sehr handlich
  • Auch von Laien nutzbar
  • Keine Extrakosten durch Benzinausgaben

Worauf müssen Sie achten?

Auf jeden Fall sollten Sie auch der Verarbeitung und dem Material, aus welchem der Erdbohrer gefertigt wurde, Beachtung schenken. Für einfache Bohrarbeiten, wie Bepflanzungslöcher im Beet, ist ein einfacher und günstiger Erdbohrer ausreichend. Diese sind meist aus dünnwandigen Stahlrohren mit Kunststoffgriffen gefertigt. Diese Bohrer sind nicht für starke Belastungen geschaffen, bei einer Überbelastung kann daher der Griff vom Bohrer abbrechen. Bei Erdbohrungen die durch stabileren Boden müssen und damit deutlich mehr Kraft benötigen, sollten Sie daher auf höherwertiges Werkzeug zurückgreifen. Nicht zuletzt zur Vermeidung von Verletzungen, ein abgebrochener Griff kann sehr scharfkantige Bruchstellen verursachen. Belastbare Handerdbohrer sind im Normalfall aus dickerem Stahlrohr gefertigt, die Griffe sind meist aus Holz oder glasfaserverstärktem Kunststoff. Auch beim Bohrer selbst macht eine höhere Investition Sinn, diese sind bei Markengeräten aus gehärtetem Edelstahl angefertigt und somit wesentlich belastbarer als bei Billigbohrern. Denn ist der Bohrer erstmal stumpf, dann geht es auch mit dem Bohren nicht voran.

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